21.10.2025

„Tiergestützte Therapie mit Lenny“ der Diakoneo Werkstatt Himmelkron
Der pädagogische Begleithund Lenny fördert Menschen mit Behinderung
In der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) in Himmelkron gibt es jetzt einen ganz besonderen Mitarbeiter: Lenny, ein fünfjähriger „Frops“, eine Mischung aus französischer Bulldogge und Mops, ist als pädagogischer Begleithund im Einsatz. Gemeinsam mit seiner Besitzerin, der Sozialpädagogin Anna Fiebich, bringt Lenny tiergestützte Pädagogik in die Werkstatt und in den Alltag der Menschen.
Lenny ist zum Pädagogik-Begleithund ausgebildet worden und erfüllt seither eine Vielzahl von Aufgaben, die Menschen mit Behinderung gezielt fördern.

Als Co-Therapeut hat Lenny eine besondere Wirkung: Er fördert die Konzentration, stärkt das Selbstbewusstsein und unterstützt die Teilnehmenden bei der Schulung von Feinmotorik und Sprachverständnis. Lenny hilft dabei, den Umgang mit Farben, Hand-Augen-Koordination und sogar mathematische Aufgaben spielerisch zu üben.
Eine besondere Herausforderung für die Teilnehmenden ist das „Hundeführerschein“-Programm, bei dem sie viele Aspekte rund um das Thema Hund kennenlernen.
Darüber hinaus fördert Lenny durch einfache Aufgaben, wie das Füttern von Leckerlis oder das Würfeln einer Zahl, die Selbstwahrnehmung der Teilnehmenden. „Sie lernen, dass sie etwas bewirken können, indem sie mit Lenny zusammenarbeiten“, erklärt Fiebich. Auch das richtige Verhalten gegenüber Tieren wird vermittelt.
Die tiergestützte Arbeit mit Lenny stärkt nicht nur die sozialen und motorischen Fähigkeiten der Menschen mit Behinderung, sondern trägt auch zu einem positiven emotionalen Erleben bei. Lenny ist nicht nur ein Arbeitskollege, sondern auch ein Freund, der mit seiner fröhlichen Art und seinem treuen Wesen das Arbeitsumfeld bereichert.
