Hans Horn zum Vorsitzenden der LAG WfbM Bayen gewählt
News, 18.05.12
25.11.10
Hans Horn zum Vorsitzenden der LAG WfbM Bayern gewählt
Bereits seit 2008 hat Hans Horn als stellvertretender Vorsitzender der LAG mit seinem Vorgänger Jürgen Pöllmann an der Spitze der LAG gewirkt. Als Kenner der Szenerie arbeitet er mit Herz und Verstand daran, die Teilhabechancen behinderter Menschen nachhaltig zu sichern. In Zukunft wird er mit seinem Stellvertreter Ulrich Sommer aus der Diakonie Neuendettelsau, der als dienstältestes Vorstandsmitglied seit vielen Jahren die Arbeit in der LAG mitträgt, die Zusammenarbeit der Mitglieder koordinieren.
Der 43-jährige Diplomingenieur ist Geschäftsführer der KJF Werkstätten gemeinnützigen GmbH mit acht Standorten in Niederbayern und der Oberpfalz sowie der Integrationsfirma SIGMA. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen in meine Person“, bedankte sich Hans Horn beim Vorstand der LAG WfbM für die einstimmige Wahl zum Vorstandsvorsitzenden. „Die LAG WfbM in Bayern verfolgt ein Ziel: Die Interessen der anerkannten Werkstätten in Bayern im Sinne der dort beschäftigten behinderten Menschen zu vertreten“, das stellt Hans Horn deutlich heraus. Aus diesem Auftrag resultierten vielfältige Aufgaben, so Horn. Dazu gehören intensive Gespräche und Verhandlungen mit den bayerischen Bezirken, der Regionaldirektion der Agentur für Arbeit und vielen weiteren Ansprechpartnern, um optimale Rahmenbedingungen für die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben zu schaffen. Gemeinsam mit diesen Partnern gelte es an bayernweit einheitlichen Regelungen zu arbeiten. Ein Bespiel nennt Horn mit den sog. Hilfebedarfsgruppen. Der Hilfebedarf eines behinderten Mitarbeiters ergibt sich aus der Schwere seiner Behinderung und ist Grundlage für die Maßnahmekosten zur Eingliederung und damit die Leistungsvergütung durch die Kostenträger. „Immer dann, wenn übergreifende Vereinbarungen für die Werkstätten in Bayern mit unseren Partnern getroffen werden sollen, ist die LAG Ansprechpartner“, so Horn weiter.
Herausforderungen gibt es für die Werkstätten in Bayern mehr als genug. Horn will dafür sorgen, dass alle Themen die Werkstätten betreffend offensiv zwischen den Mitgliedern, aber auch nach außen kommuniziert werden. Neue Initiativen des Gesetzgebers, die sich ändernde Arbeitswelt, nicht zuletzt auch die Finanzprobleme erforderten es mehr denn je politische Maßnahmen für behinderte Menschen konstruktiv mit zu gestalten. Inklusion, die gleichberechtigten Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben, der Übergang von der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt oder sog. Außenarbeitsplätze sind nur einige der aktuelle Themen, mit denen sich die LAG beschäftigen wird. (Außenarbeitsplätze sind in externe Betriebe integrierte Werkstattplätze mit allen Betreuungsleistungen durch die professionellen Dienste der Werkstätten.)
Die Herausforderungen ernsthaft aufzugreifen, etwas voranbringen und dabei immer die Interessen und Bedürfnisse der behinderten Menschen, die nur mit Hilfe der Werkstätten am Arbeitsleben teilhaben können, in den Mittelpunkt zu stellen, ist Horn ein Anliegen. „Die LAG bündelt die Kompetenzen der Werkstattträger in Bayern, der Rückhalt durch die Verbände und eine enge Verzahnung mit ihnen ist wichtig für unsere Arbeit“, erklärt Horn.
